Naturschule Wyss ist:


Philosophie

Die Naturschule Wyss möchte Interessierten eine Möglichkeit bieten sich wieder mit der Natur zu verbinden.
 Damit auch unsere Nachkommen die Chance bekommen, die Scheu von der inzwischen fremd und bedrohlich wahrgenommenen Wildnis zu verlieren, möchten wir euch mit unserem Angebot das Wunder unseres Ursprunges wieder näher bringen.
 
Die rege Benutzung, die vielfach belegte positive Wirkung und am wichtigsten, die eigenen Erfahrungen in den Naherholungszonen zeigen, wie wichtig diese grüne Welt für unser Wohlbefinden ist. Die leider steigenden Probleme der davon abgewanten Zivilisation bestätigen das gleichermassen. 

Die Wahrnehmung für die Natur zu trainieren, heisst auch die Wahrnehmung für sich selbst zu festigen. Erst ein stabiles Fundament lässt ein gesundes Wachstum zu. Das hilft nicht nur dem Waldläufer in der Wildnis, sondern genauso dem Schüler, Bauarbeiter, Manager und allen die sich auf diese Erfahrungen einlassen.

Die Sicherheit draussen alles für ein glückliches Leben nötige zu finden, lässt einem auch so mancher Angst im Alltag gelassener entgegen treten. Dieses Wissen vermittelt Selbstvertrauen, hilft ein gesundes Gleichgewicht und seinen eigenen Weg zu finden.

Mutter Erde ( Frau Holle ) hält noch alles für uns bereit. Wir müssen nur wieder lernen diese Geschenke anzunehmen und zu schätzen.


Wir lehren mit der ursprünglichen Lehrmethode des Coyote-Mentoring.
Dabei geht es im wesentlichen darum die Wissbegier der Studenten so zu inspirieren, dass sie sich selbst aufmachen, um zu lernen und zu entdecken. Auf diesem Weg müssen im richtigen Moment Hinweise, Vorbilder, Anreize und Hilfestellungen von den Lehrern eingebracht werden, damit die Flammen der Neugier nicht erlöschen.
" Lehren heisst nicht ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entzünden!" ( Heraklit 520- 460 v. Chr. ).

Diese Lehrmethode wurde vom indianischen Schamanenheiler und Krieger Stalking Wolf zu Tom Brown und so in unsere moderne Welt gebracht. So vieles wichtiges Wissen wurde bis heute gehütet von Naturvölkern auf der ganzen Welt.

Wir hatten diese naturverbundenen Kulturen  in Europa auch.

Auf den Spuren unserer Ahnen, möchten wir unser vergessenes Wissen wieder entdecken und wiederbeleben.
Die sehr spärlich überlieferten Traditionen können auch eine Chance sein, einen der heutigen Zeit angepassten Weg zu finden.
Die wichtigsten Quellen sind immer noch eigene Intuition und Erfahrungen. 

Viele Ispirationen ziehen wir aus der wundervollen Arbeit von Ethnobotaniker und Kulturanthropologe Wolf- Dieter Storl.

So manch alt überliefertes Wissen wird bei uns auch bereichert und angepasst durch moderne Survival-Techniken.

Unser mentales Training basiert teils auf fernöstlichen Systemen, Weisheiten der Naturvölker, überlieferten Traditionen und eigenen Erfahrungen in Lebenskrisen, krankheits und unfallbedingten chronischen Schmerzen, einer Nahtoderfahrung, im Ring beim Kampfsport, Motorradunfällen, Visionssuchen, Überlebenswanderungen oder anderen Grenzerfahrungen.


Jimmy Wyss


Im Naturpark Thal am Fusse des Weissenstein aufgewachsen, war mir die Natur schon immer sehr nahe.

Ich durfte als Kind ohne Sattel auf dem Rücken eines unserer Pferde ( meinem Liebling "Bunny" ) die Natur erkunden. Ich streifte schon früh auch des Nachts ( die Eltern durften nichts merken! ) in den Wäldern umher. Ich bin bis heute fasziniert von der Welt jenseits unserer Zivilisation und je mehr ich darin eintauche um so weiter eröffnen sich mir neue Welten und Möglichkeiten.

Dennoch zog ich bald nach Basel in die Stadt, um die Schule für Gestaltung zu besuchen. Da mir der Sinn noch nach etwas handfesterem stand, schloss ich dann nach weiteren vier Jahren meine Lehre als Metallbauer in der Schlosserei Glaser in Binningen ab. Dann leistete ich die Hälfte meiner Diensttage als Sappeur im Militär in Brugg, die andere Hälfte im Zivieldienst in der Ukraine bei Schiwa Semlja ( "Lebendige Erde") und dem Robinsonspielplatz Daronga in Binningen.

Auf dem Robi durfte ich dann später auch, im Rahmen meiner Ausbildung als Wildnispädagoge bei Woniya, meinen ersten Kurs im Wald mit den Robikindern geben und erkannte wie sinnvoll, wichtig und auch gefragt das alte Wissen heute noch ist. Nach abgeschlossener Ausbildung Wildnisspädagogik 1, darf ich jetzt noch den zweiten Lehrgang Wildnispädagogik 2 abschliessen und immer neue Fertigkeiten vertiefen und neues Wissen aneignen.

Zoë B. Kuhn


 Jg.1956

Beruf:    Sozialpädagogin 

 Werklehrerin

Aufgewachsen bin ich mit acht Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof, der ausserhalb des Dorfes lag. Leben fand draussen statt, spielend waren wir Kinder in Berührung mit den Elementen, Erfahrungen, die mich prägten und weiter prägen. 

In meiner 12-jährigen Tätigkeit auf einem Robinsonspielplatz habe ich erlebt wie wichtig es ist unsern Kinder Raum und Möglichkeiten in der Natur zu schenken, damit sie den Bezug zu den Elementen erfahren – aufbauen – vertiefen können! Was wir schätzen und lieben können wir auch umsorgen.

Gibt es Schöneres, als die Natur (Elemente) als unendliches Lernfeld zu erfahren?

Jenny Martin

Jg.1981
Ausgebildete Krankenschwester, TDA-Therapeutin (Pferde gestützte Therapie), Mutter von drei Töchtern und Geschäftsführerin der wam plast AG.

Mirijam Geiser

Ich bin in Basel aufgewachsen und bin seit Kindheit sehr Naturverbunden.

Pflanzen und Tiere liebe ich sehr und geniesse die Kraft und Verbundenheit an ursprünglichen Orten, ohne Technik und Hektik.

Seit 2006 bin ich Mutter, habe eine 13 jährige Tochter und einen 5 jährigen Sohn.

Nächstes Jahr schliesse ich meine Ausbildung als Handarbeitslehrerin ab.

    

Armin Zürcher

- Ausbildung als Natur und Wildnispädagoge 
- Abgeschlossene Lehre als Zimmermann
- Wagner angelernt
- Vater von zwei erwachsenen Töchtern

- seit 40 Jahren Naturfreak